2004

 

  1. Januar:
    Erster Höhepunkt des neuen Jahres: Grünkohlessen im König Ludwig. Nur Sportkamerad Holm muss passen. Sportkamerad Vogiatzis ehrt Sportkamerad Lachmair mit der Königswürde. Übliche Rituale: essen,trinken, singen.
  2. Februar:
    Der Boskamper Michael Schütz macht sein Versprechen wahr und kickt einmalig mit. Anschließend gibt’s Bier und Brotzeit bei Sportkamerad Müller wegen dessen Geburtstag.

16./17. April:
Traditions-Tour nach Brodten. Alles ist wie immer, nur unser Wirt nicht da. Es schmeckt trotzdem. Am Tag darauf wird geradelt und sauniert. Die Welt ist noch in Ordnung.

  1. Mai:
    Sportkamerad Lachmair hat sich um Verstärkung bemüht und präsentiert seinen Nachbarn Thomas Höpfner. Der ist schnell auf den Beinen, aber auch schnell wieder weg. Als Unternehmer und Vater hat unser „Rohrleger-Thomas“ halt noch andere Verpflichtungen, ist aber ein stets gern gesehener Gast.
  2. Mai:
    Sportkamerad Sczech kann zwar nicht kicken, was aber nicht an seinen technischen Fähigkeiten liegt, sondern an einem Bandscheibenvorfall. Feiern kann er aber immer, heute seinen Geburtstag.
  3. Juni:
    Es ist 20.11 Uhr, die Klinke des Umkleideraumes senkt sich, die Tür öffnet sich. Fünf mit dem Umziehen wartende Blaue-Linie-Mitglieder trauen beim Anblick eines Phantoms ihren Augen nicht. Der Schläfer hat nach über einem Jahr den Weg, geschätzte 180 Meter, in die Turnhalle gefunden und rettet den Abend. Ein sensationelles Comeback, über das anschließend beim 49. Geburtstag des Sportkameraden Lühr noch viel gestaunt wird.
  4. Juni:
    Die wichtigste Nachricht: Sportkamerad Böhme ist schon wieder da.
  5. Juni:
    Der Hattrick des Schläfers und gleichzeitig sein Saisonende.
  6. Juni:
    Debüt der „Blue-Line-Boys“ beim 50. Geburtstag von Sportkamerad Wendt-Köhler im Schützenheim. Mit Schlagzeug, E- und Bass-Gitarre erklingt „Unser Jochen“, als hätte Roy Orbison sein „Pretty Woman“ nur für ihn komponiert.
  7. Juli:
    Fortbildung für die Blaue Linie bei Sportkamerad Vogiatzis. Dessen Landsleute gewinnen das EM-Halbfinale gegen Tschechien durch ein „Silver Goal“ gegen Tschechien kurz vor Ende der ersten Halbzeit der Verlängerung.
  8. Juli:
    Sportkamerad Vogiatzis ist Fußball-Europameister. Die Blaue Linie diskutiert darüber, aus Gründen der sportlichen Anerkennnung die Fahne der Griechen als Vereins-Flagge zu annektieren.
  9. August:
    Traditionelles Grillen bei Sportkamerad Reins wird begünstigt vom Wetter. Nach einem traumhaften Sommertag herrschen auch nachts um halb zwei noch T-Shirt-Temperaturen.
  10. Juli bis 1. August:
    Auf der Illmenau paddeln die Sportkameraden Lachmair, von Paris, Reins, Sczech, Siewertsen und Wendt-Köhler mit diversem Nachwuchs. Das Gerücht, es hätte sich um die erst alkoholfreie Kanu-Tour gehandelt, ist wirklich nur eines.
  11. September:
    Sportkamerad Wendt-Köhler bringt Rainer Begier mit. Die mögliche Verstärkung muss nach seinem Debüt aber wegen Knieproblemen passen.
  12. September:
    Wir begrüßen ein neues Mitglied: Thomas Lentzsch gibt seinen Einstand. Technische Grundlagen sind ebenso vorhanden wie Torinstinkt. Endlich mal wieder keine Eintagsfliege.
  13. Oktober:
    Das zweite neue Mitglied präsentiert sich: Klaus Aschberg lässt sich von der überraschend anstrengenden Spielweise auf dem kleinen Feld nicht abschrecken. Die nächste Verstärkung.
  14. November:
    Sportkamerad Schäfe hat wegen einer Motorrad-Tour und anschließendem Halbmarathon Knieprobleme und muss seine Angriffsbemühungen abrupt abbrechen. Sein letzter Einsatz in diesem Jahr.
  15. November:
    Skandalöses Verhalten des Sportkameraden Siewertsen: Im Panorama schreibt er unterm Tisch eine SMS. Damit wird ein ungeschriebenes Gesetz übertreten, die Empörung ist groß. Mit der Erwähnung dieses ungebührlichen Betragens findet der Eklat hiermit Aufnahme ins Regelwerk.
  16. November:
    Sportkamerad von Paris muss sich abmelden. Er hat sich das Knie verdreht – beim Tanzen. Sportkamerad Lachmair erscheint mit einem schwarzen Schwuchtel-Schal, angeblich von seiner Gattin Andrea selbst gestrickt. Das macht die Sache auch nicht besser.
  17. Dezember:
    Zum Weihnachtsessen im Tierpark finden sich sämtliche Schläfer, passive Mitglieder und Karteileichen ein. Dass die Blaue Linie 16 Mitglieder hat, ist beeindruckend. Warum beim sich an das üppige Essen anschließende Auswürfeln der „Haus-Gräuel“ 17 eingepackte Präsente auf dem Tisch liegen, kann ebenso wenig aufgeklärtwerden wie die Frage, wer den Hauptgewinn, eine antiquierte Festplatte, gestiftet hat.